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Was bedeutet eigentlich Multiroomsteuerung?

Bislang war das Hauptproblem in einem Haus, dass der Hausbesitzer seine Musik zumeist nur in einem Raum genießen konnte und das Klangergebnis abnahm, sobald er den Raum verließ. Besonders im Badezimmer und in der Küche, also Alltagsräumen des täglichen Gebrauchs war dieser Umstand besonders ärgerlich, da gerade hier nicht selten musikalische Untermalung dringend gebraucht wird. Sei es in der Badewanne oder beim Kochen – Musik aus der Hi-Fi-Anlage konnte hier nicht genossen werden es sei denn man regelte das Abspielvolumen so hoch, dass das Klangerlebnis nicht mehr schön anzuhören war. Mit der Multiroomsteuerung von KNX hat dieses Problem jedoch ein Ende denn mit dieser Anlage lässt sich die Musik von einem zentralen Punkt aus in jedem Raum des Hauses ohne Klangverlust genießen.

Wie funktioniert das Prinzip?
Im Grunde genommen funktioniert die Multiroomsteuerung wirklich wie eine mediale Zentrale im Haus. Es handelt sich um einen Verstärker, welcher mit direkter KNX Technologie versehen ist und über vier Cinch Eingänge für Quellanlagen wie Hi-Fi-, DVD-Player und MP3 sowie Computer verfügt. Die Multiroomsteuerung arbeitet als Router und sendet das Klangerlebnis auf bis zu acht Lautsprecher, welche sich auch in verschiedenen Räumen befinden können. Das Standardmodell verfügt über vier Lautsprecherausgänge, das erweiterte Modell hat acht Lautsprecherausgänge. In diesem Modell ist es möglich die ersten beiden Lautsprecherausgänge auf weitere Verstärker umzuleiten, um auf diese Weise ein besseres Klangergebnis zu erzielen. Die Verteilung der Musik aus der Multiroomsteuerung erfolgt über eine entsprechende Verkabelung.

Jeder hört, was er mag!
Es ist mit der Multiroomsteuerung nicht nur möglich die Musik auf die jeweiligen Zimmer zu verteilen, es kommt sogar noch besser: Mit der KNX Technologie kann das Klangergebnis in jedem beliebigem Zimmer individuell festgelegt werden. Somit kann im Jugendzimmer Techno gehört werden während zur selben Zeit im Wohnzimmer die Nachrichten und in der Küche Popmusik gehört wird. Auch hierfür bildet die Multiroomsteuerung von KNX die Ausgangslage da über sie die Auswahl der Musikquellen inklusive Wiedergabelautstärke und individuelle Soundeinstellungen geregelt wird. Somit können die Eltern aus dem Wohnzimmer heraus ihren Schützlingen die Musik herunterdrosseln, wenn es mal wieder zu laut wurde.

Die Bedienung der Multiroomsteuerung von KNX ist simpel und kinderleicht zu erlernen. Per Tastendruck wird die Musikquelle festgelegt und auch die Lautstärke kann hier stufenlos per Drehsensor geregelt werden. Auch das Ein-/Ausschalten der Musik erfolgt auf diese Weise. Dank der edlen Optik vereint diese Anlage von KNX das Nützliche mit dem praktischen denn sie passt optisch in nahezu jede Einrichtung. Das Display des OLED Raumcontrollers gibt dabei alle relevanten Informationen wie Titel, Interpret, Lautstärke und Wiedergabemodus in einer einwandfreien Qualität. Einfacher, besser und bequemer geht es nicht mehr!


Jalousiesteuerung mit KNX realisieren

Beim Themenkomplex Hausautomation denken die meisten Menschen nur an die exakte und wunschgemäße Steuerung von Lichtanlagen und Temperaturregelungen. Dass jedoch mit entsprechender KNX-Technik und einer damit einhergehenden Programmierung auch die Jalousiensteuerung automatisiert werden kann, ist den wenigsten bewusst. Dabei bietet besonders diese Steuerung nicht nur einen hohen Vorsprung im Bereich Komfort, sondern kann auch die Energieeffizienz des Hauses verbessern. Denn Jalousien, die sonnenstandsabhängig oder abhängig von einer Wetterstation gesteuert werden, verringern den Wärmeverlust über die Fenster und können sogar im Winter echte Energieerträge liefern.

Die Jalousien steuern – sonnenstandsabhängig einzelne Jalousien bedienen
Einfach die Jalousien zu bestimmten Zeiten hoch- und wieder herunter zu fahren, kann man mit einfachsten Motoren mit Zeitschaltuhr erledigen. Hochwertige Hausautomation hingegen bietet immer eine Form der modernen Interaktion, welche sich selbstständig auf vorhandene Umwelteinflüsse einstellt. So kann dank einer KNX-Schnittstelle zum Beispiel die Bewegung der Jalousien sonnenstandsabhängig gesteuert werden. Das bedeutet, dass sich die Jalousien nicht an einer festen Uhrzeit orientieren, sondern exakt sonnenstandsabhängig sich öffnen oder schließen. So kann man nicht nur die umständliche Programmierung verschiedener Zeiten rund ums Jahr vermeiden, sondern die vorhandene Sonnenenergie auch möglichst effizient nutzen. In den Wintermonaten kann die Sonneneinstrahlung zum Beispiel durch die Fenster die Innenräume erwärmen, während im Sommer die Jalousien bei Sonneneinstrahlung geschlossen werden. Doch nicht nur sonnenstandsabhängig, sondern auch in Kombination mit einer entsprechenden Wetterstation kann eine automatische Jalousiensteuerung realisiert werden.

Die Wetterstation – hilfreiches Accessoire bei der automatischen Jalousiensteuerung
Eine Wetterstation bietet neben dem Sonnenstandsanzeiger jedoch noch weitere Features, die sich von einem automatischen System abrufen lassen. So kann zum Beispiel bei Regen oder Schnee die Jalousie ebenfalls automatisch geschlossen werden. Somit bleiben die Fenster nicht nur sauber, sondern auch die Temperatur im Inneren des Hauses kann besser gesteuert werden. Neben der Datenlieferung über die Wetterstation oder die sonnenstandsabhängig kalibrierbare Steuerung, bietet eine Jalousiensteuerung über KNX natürlich auch echte Komfortvorteile.

Die Jalousien auf Wunsch exakt steuern
Nutzt man zur Steuerung der Hausautomation moderne Touch Panel, sind diese die ideale Schnittstelle, um mit ihnen auch die Steuerung der Jalousien zu übernehmen. So kann jedes Zimmer auf Wunsch beschattet und verdunkelt werden, auch wenn man sich zur Zeit in einer ganz anderen Ecke des Hauses aufhält. So lässt sich zum Beispiel auch vom Garten aus, eine entsprechende Fernsteuerung vorausgesetzt, die Jalousiensteuerung leicht und einfach bedienen. Man sieht also, dass nicht nur sonnenstandsabhängig oder per Wetterstation die Steuerung der Jalousien erfolgen kann, sondern auch exakt nach Wunsch per Fernbedienung. So kann ein Haus sowohl automatisch, als auch vom Menschen exakt gesteuert beschattet werden, ohne dass dies besondere Mühe kosten würde.


Wie kann man die Beleuchtung über das iPhone steuern?

Heimautomation hat längst den Konsumentenmarkt erreicht und sorgt mit zahlreichen Einstellmöglichkeiten für einen höheren Wohnkomfort. Mit einem entsprechenden Steuerungssystem lässt sich die Beleuchtung einfach und unkompliziert mit einem iPhone oder iPad steuern.

Beleuchtungssteuerung mit einer KNX-Anlage
Eine KNX-Anlage basiert auf dem offenen KNX Standard, der einen Datenaustausch über Busgeräte zwischen den Steuerelementen ermöglicht. Somit lassen sich dezentral Heizung, Beleuchtung, Multimedia-Systeme und Sicherheitstechnik steuern. Hierunter fällt auch die Beleuchtungssteuerung, die Einstellungspunkte wie Lichtintensität, Lichtgruppen, Szenensteuerung und Farbwahl anbietet. Im Itunes-Store findet man zahlreiche Apps, die eine Beleuchtungssteuerung der heimischen KNX-Anlage mit dem iPhone preiswert ermöglichen. Per Fingerdruck kann man ganz einfach mit Schiebereglern, die auf dem Touchscreen angezeigt werden, das Licht im gesamten Wohnbereich regeln und ganze Lichtgruppen auf einmal arrangieren. Dimmvorgänge lassen sich stufenlos und sanft mit dem iPhone justieren. Zeitpunkte sind festlegbar, an denen das Licht automatisch angeht oder an denen es gedimmt wird. Um per App die Anlage zu steuern, braucht es keinen Server, weswegen der heimische PC ruhig ausgeschaltet bleiben kann. Das erspart einem das langwierige und umständliche Einrichten eines Servers. Durch den energiearmen Betrieb und die einstellbaren Kontrollfunktionen verfügt das intelligente Smart Home über eine höhere Energieeffizienz, die sich in Zeiten steigender Energiepreise schnell rechnet. Unterwegs kann man jederzeit nachprüfen, ob man versehentlich in einem Hausbereich das Licht angelassen hat. Den Zustand des Hauses kann man so auch im Ausland überprüfen, da lediglich eine Internetverbindung notwendig ist. Einige Hersteller bieten mittlerweile auch Lösungen an, die nicht nur die Intensität der Beleuchtung steuern, sondern auch mit entsprechenden Glühlampen eine Farbstimmung erzeugen, die mit der Fingerspitze auf einem Farbrad einfach bestimmt werden kann.

Z-Wave als interessante Alternativmöglichkeit
Z-Wave ist ein internationaler Kommunikationsstandard, der eine drahtlose Heimautomation ermöglicht. Für die Beleuchtungssteuerung stellt es eine interessante Alternative dar. Jede Glühlampe verfügt über ein eingebautes WLAN, das einen eigenen Netzwerkknoten bildet. Der Vorteil von Z-Wave besteht darin, dass zwei Netzwerkknoten nicht direkt miteinander kommunizieren müssen, sondern den Datenaustausch über einen vermittelnden Netzwerkknoten durchführen können. Liegen mehrere Netzwerkknoten dicht beieinander, so ergibt sich ein flächendeckendes, engmaschiges Netz, das sich über eine App mit dem iPhone steuern lässt. Wer über Programmierkenntnisse verfügt, kann mittels einer App die Steuereinheit auf bestimmte Szenarien hin programmieren. So kann man beispielsweise einstellen, dass Lichtintensität und Beleuchtung automatisch vom System geregelt werden, sobald man sich dem Gebäude nähert oder dieses verlässt. Z-Wave erlaubt das Einstellen unterschiedlicher Farbstimmungen, so dass man für jede Situation eine passende und wohlige Lichtstimmung erzeugen kann. Unabhängig davon, ob man sich für Z-Wave oder KNX entscheidet, verbessert eine Beleuchtungssteuerung das Wohngefühl und erhöht die Energieeffizienz des Gebäudes. Gebäudeautomation ist heutzutage mit modernen Kommunikationsgeräten leicht zu realisieren und rechnet sich aufgrund der positiven Energiebilanz sehr schnell.


Licht an/aus per Fernbedienung mit KNX

Sowohl im privaten, wie auch im industriellen Bereich findet Hausautomation immer größer werdenden Anklang. Dank des Standards KNX, können Schalter, Lampen, Heizungen und andere Geräte viel mehr Komfort, Sicherheit und Flexibilität in Gebäuden schaffen. Die Lichtsteuerung per Fernbedienung mag schon spannend sein, doch KNX kann sehr viel mehr.

Mit einem Tastendruck geht alles an
Als Privatperson reicht ein kurzer Blick auf die Möglichkeiten der modernen Hausautomation kaum aus, um das Potenzial dieser Technologie in seinem Ganzen erfassen zu können. Stellen Sie sich zunächst ein nicht automatisiertes Haus oder eine Wohnung vor. Sie betätigen einen Schalter, der direkt mit dem Hausstrom verbunden ist und schalten so eine Lampe an. Es wäre sehr schwer und zudem äußerst aufwendig, daran etwas zu verändern, beispielsweise um durch einen Schalter sämtliche Lichter ein- und auszuschalten. Es müssten neue Leitungen in System eingebunden werden und selbst dann hätte der nun zentrale Schalter einen festgelegten Ort, der sich bei Bedarf nicht so leicht ändern ließe. Schon hier beginnen die Vorteile des Standards KNX. Dieser offene Standard definiert den Feldbus zur Gebäudeautomation und trennt die Haussteuerung vom Stromnetz. Auf diese Weise können Sie den Zweck und das Ziel von Schaltern jederzeit völlig neu definieren, ohne die Energieverteilung anpassen zu müssen. Sind entsprechende Aktoren für das Ansteuern per Fernbedienung integriert, lässt sich die Lichtsteuerung nicht nur für eine Lampe, sondern bei Bedarf auf jede mit dem Feldbus verbundene Lichtquelle anwenden. Mit mobilem Internet kann sogar Ihr Smartphone bereits als Fernbedienung fungieren.

Hausautomation für mehr als nur Licht
Die automatische Lichtsteuerung ist praktisch und sicherlich komfortabel, eigentlich aber nur ein kleiner Teil von intelligentem Wohnen. Heizkörper, Jalousien, Fenster und Sicherheitstechnik lassen sich auf die gleiche Weise verwenden. Messfühler teilen Ihnen noch auf der Arbeit mit, welche Temperatur in Ihrem Wohnraum herrscht oder schaltet frühzeitig vor Ihrem Feierabend die Heizung an. Clever angebrachter Bewegungsmelder informieren Sie per E-Mail über Eindringlinge und schalten gleichzeitig die Alarmanlage ein. Sie räumen gerne mal um und verändern den Zweck Ihrer Räume. Kein Problem, die Haussteuerung kann jederzeit ebenfalls verändert werden.

KNX – Mehr als nur Lichtsteuerung
Die luxuriöseste und gleichzeitig komfortabelste Art der Haussteuerung, ist jene die mit dem ganzen Hausnetz verbunden ist. Leider ist die derzeit auch die kostspieligste. Doch es gibt bereits auch Lösungen und Einsteigermöglichkeiten, mit denen Sie sich intelligentes Wohnen vereinzelt in Räumen ermöglichen können, ohne viel Geld in die Hand nehmen zu müssen. Ob es um Komfort geht, um mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden, ein wenig Flexibilität oder einfach ein Stück von allem, Hausautomation bleibt mit sehr großer Sicherheit ein großes Stichwort.


Die Heizung steuern mit iPhone und PC

Die große Annehmlichkeit an Funknetzwerken und mobilem Internet ist Synchronisation. Während viele bei diesem Wort an Cloud Storage oder ein Smartphone als Fernbedienung für den Fernseher denken, kommt nicht jeder darauf seine Heizung per iPhone und PC zu regulieren. Was auf den ersten Blick wie eine Spielerei erscheint, zeigt seine nützlichen Seiten im Alltag.

Ins warme Zuhause zurückkehren
Eine Heizungssteuerung wie das KNX-System lässt sich relativ unkompliziert ins heimische WLAN integrieren. Thermostate in allen Räumen sind über das Funknetzwerk mit dem Router verbunden. Auf einem oder mehreren Computer läuft die dazugehörige Software und ist der Dreh- und Angelpunkt eines Systems wie KNX. Das bedeutet: kein leidiges Abklappern jedes Heizkörpers, um die Temperatur im Haus anzupassen. Die Einrichtung läuft über den Computer und eröffnet einige spannende Einstellungen. Angenommen Sie oder Ihre Familie den größten Teil des Tages außer Haus und kommen zu unterschiedlichen Uhrzeiten nach Hause. Ohne eine Heizungssteuerung läuft die Heizung entweder den ganzen Tag durch oder der erste Heimkehrer findet eine ausgekühlte Wohnung vor. Ein KNX-System mit Heizungsthermostaten ist so konfigurierbar, dass es die Temperatur für festgelegte Zeiträume auf einer bestimmten Temperatur hält. Wenn Sie außer Haus sind kann die Heizungssteuerung z.B. darauf programmiert sein die Temperatur zu senken, ohne das Haus völlig auszukühlen. Für die Uhrzeit Ihrer Rückkehr heizt das KNX-System dann auf die gewünschte Wärme zurück. Noch komfortabler wird diese Steuerung dadurch, dass sie sogar via Fernsteuerung auf Smartphones wie dem iPhone funktioniert.

Per Fernsteuerung bequem kosten sparen
Stellen Sie sich den unangenehmsten Fall vor: Sie sind für einige Wochen mitten im Winter in den Urlaub gefahren und haben vergessen die Heizung abzuschalten. Normalerweise würden Sie in diesem Zeitraum wortwörtlich Geld verheizen, ohne dass irgendjemand davon profitiert. Es ist nicht nur teuer, sondern auch alles andere als umweltbewusst. Mit einer Heizungssteuerung ist die Lösung dieses Problem ein paar Fingerzeige auf dem Smartphone weit entfernt. Ein KNX-System braucht über die App für iPhone und Android nur eine Internetverbindung. Selbst bei Situationen im Alltag macht diese Möglichkeit der Fernsteuerung oft einen Unterschied. Ähnlich wie bei einer Autoheizung können Sie die Wohnung auf Ihre Ankunft vorbereiten. Bei plötzlichen Temperaturschwankungen ist die Heizungssteuerung ohne großen Aufwand unterwegs angepasst. Die Ersparnisse aus dieser Form der Kontrolle erscheinen im ersten Moment minimal, doch machen sich im Laufe der Zeit deutlich auf der Stromrechnung bemerkbar.

Komfort auf Abruf
Thermostatsteuerung per Computer und iPhone ist ein indirekter Zugriff auf die Technik im eigenen Zuhause. Der verlängerte Arm gibt Ihnen dieselbe Kontrolle, welche auch auf andere moderne Geräte möglich ist, und spart Ihnen umweltbewusst Kosten.


Was bedeuten die Abkürzungen KNX und EIB?

Im Zusammenhang mit elektronischen Schaltungen innerhalb von Gebäuden fallen häufig die Begriffe “EIB” oder “KNX”, da diese Systeme eine zentrale Rolle bei der Gebäudeautomation spielen. Doch wofür stehen diese Abkürzungen eigentlich genau und wie funktionieren die Systeme hinter den Bezeichnungen? Dieser Artikel geht diesen Fragestellungen auf den Grund und erklärt, was es mit den Abkürzungen auf sich hat.

Der europäische Installationsbus
Der europäische Installationsbus – kurz EIB – ist ein Standard nach EN 50090 und in der neusten Version auch nach ISO/IEC 14543-3. Er dient vor allem dem Komfort und der Flexibilität beim Bedienen von Verbrauchern innerhalb eines Gebäudekomplexes. Der Standard beschreibt im Wesentlichen, wie Sensoren und Aktoren in einem Gebäude miteinander verbunden sind und auf welche Art und Weise sie miteinander kommunizieren. Der europäische Installationsbus wird heutzutage überwiegend in der neusten Version – dem KNX – verwendet und dementsprechend auch als KNX-Standard bezeichnet. Beide Systeme sind miteinander kompatibel und können problemlos zusammen agieren. Der Standard ist in der Praxis für viele verschiedene Aufgaben verantwortlich, wie beispielsweise für die Steuerung von Jalousien, Beleuchtungsanlagen, Heizungen oder Alarmsystemen. Die Steuerung wird dabei entweder durch einen Menschen oder einem Computer mit entsprechendem Programm ausgeführt. Die ersten EIB-Standards kamen 1991 auf den Markt und entwickelten sich bis heute zu einem Produktzweig mit über 4000 Produktgruppen und einem Vielfachen unterschiedlicher Produkte von mehr als 200 Firmen.

Die Weiterentwicklung des europäischen Installationsbus
Wie bereits erwähnt ist der KNX die Weiterentwicklung des EIB-Standards mit dem Ziel, noch größeren Komfort und Flexibilität als der Vorgänger zu bieten. Der Fortschritt gegenüber dem alten Standard besteht in der Erweiterung um Konfigurationsmechanismen und Übertragungsmedien, die ursprünglich für BatiBus und EHS entwickelt wurden. Für die gezielte Steuerung von Verbrauchern funktioniert der Standard im Prinzip durch eine einfache Trennung von Energieversorgung und Gerätesteuerung. Die Geräte sind dabei unabhängig von der Energieverteilung über den Bus verbunden und können auf diese Weise ungehindert untereinander kommunizieren. Mit der neuen Technik können elektrische Verbraucher schnell und einfach bedient werden. Mit Hilfe einer Neuprogrammierung können Aufgaben unkompliziert neu verteilt werden. So kann beispielsweise ein Lichtschalter im Handumdrehen für die Steuerung eines anderen Gerätes umprogrammiert werden. Der Standard kommt heute überwiegend bei neuen Wohn- und Zweckbauten zum Einsatz, doch auch bei der Modernisierung von Altbauten findet er Verwendung. Des Weiteren wird auch bei vielen preiswerten Fertighäusern das System standardmäßig integriert.

Die Standards im Überblick
Die Abkürzungen EIB und KNX stehen für den europäischen Installationsbus bzw. dessen moderne Weiterentwicklung, welche einen Standard in der Gebäudeautomation darstellen. Mit Hilfe der Systeme lassen sich Verbraucher innerhalb eines Gebäudes einfach und flexibel steuern. Die Funktion basiert dabei auf der Trennung von Energieversorgung und Steuerungsnetz.